Mit Tablet und Stift zeichnen: Apple Pencil, S Pen und Co.
So zeichnest du deine Buchstaben am saubersten und nutzt den PDF-Editor wie eine Notiz-App
Warum ein Stift den Unterschied macht
Mit dem Finger zeichnet man ungenau, weil die Fingerkuppe breit ist und die Sicht auf die Linie verdeckt. Mit der Maus fehlt die gewohnte Schreibbewegung. Ein Eingabestift kommt dem Schreiben auf Papier am nächsten: Du hältst ihn wie einen Kuli, siehst die Spitze und kannst kleine Bögen und Häkchen sauber ziehen. Buchstaben, die mit Stift gezeichnet wurden, wirken in der fertigen PDF fast immer natürlicher.
Welche Stifte funktionieren?
- Apple Pencil auf dem iPad: funktioniert direkt im Browser (Safari oder Chrome).
- Samsung S Pen auf Galaxy-Tablets und -Handys sowie auf Windows-Geräten mit Stiftunterstützung.
- Surface Pen und andere Windows-Stifte auf Convertibles und Tablets mit Windows.
- Grafiktabletts wie Wacom oder XP-Pen am PC oder Mac: Der Stift wird wie eine Maus erkannt, das Zeichnen klappt trotzdem sehr gut.
- Einfache Stifte mit Gummi- oder Faserspitze für wenige Euro: besser als der Finger, aber ohne Handballen-Erkennung.
Eine App brauchst du nicht. GPTGenie läuft im Browser, auch ohne Konto.
Handballen auf dem Bildschirm
Beim Schreiben legt man die Hand ab. Auf einem Touchscreen kann das als zusätzliche Berührung zählen. GPTGenie ignoriert deshalb Finger-Berührungen, die kurz nach dem Stift kommen, im Zeichenfeld und bei den Bedienelementen.
Im PDF-Editor gibt es zusätzlich den Schalter „Nur mit Stift zeichnen“ bei Stift, Marker und Radierer. Ist er an, zeichnet nur noch der Stift. Mit dem Finger verschiebst du die Seite und zoomst mit zwei Fingern, genau wie in Notiz-Apps. Die Einstellung wird in deinem Konto gespeichert und gilt auch auf deinen anderen Geräten. Ein kleines Stift-Abzeichen an den Werkzeugen zeigt, dass der Modus aktiv ist.
Radieren mit dem Stift
Viele Stifte haben eine Seitentaste. Hältst du sie gedrückt, radierst du in GPTGenie direkt, ohne das Werkzeug zu wechseln. Manche Geräte, zum Beispiel einige Windows-Tablets, melden die Taste allerdings erst beim Aufsetzen und nicht beim Schweben. Dafür gibt es beim Zeichenfeld einen Radierer-Knopf und die Taste E.
Im PDF-Editor kann der Radierer zwei Dinge:
- Teilweise: Er entfernt nur die Stelle, über die du wischst. Der Rest des Strichs bleibt stehen, wie bei einem echten Radiergummi.
- Ganzer Strich: Eine Berührung löscht den ganzen Strich auf einmal, praktisch zum schnellen Aufräumen.
Wenn „auch Wörter und Fotos“ aktiviert ist, radierst du auch eingesetzte Wörter weg. Die Größe des Radierers stellst du mit dem Regler ein; sie bleibt auf dem Gerät gespeichert.
Der PDF-Editor als Notizbuch
Nach dem Erstellen der PDF öffnet „Bearbeiten“ den Editor. Mit dem Stift kannst du dort frei schreiben und zeichnen, mit dem Marker Stellen hervorheben und mit dem Text-Werkzeug an einer beliebigen Stelle neuen Text in deiner Handschrift einsetzen. Wörter verschiebst du durch Antippen und Ziehen, mit zwei Fingern zoomst du hinein. Für gerade Linien, etwa zum Unterstreichen, gibt es die Option „Gerade Linie“.
Ein Tipp für Lernzettel: Erst den Text erstellen, dann im Editor mit dem Marker die wichtigsten Begriffe markieren und mit dem Stift Pfeile oder kleine Skizzen ergänzen. So entsteht ein Zettel, der aussieht wie komplett von Hand gemacht. Mehr dazu unter Lernzettel und Karteikarten.
Wenn etwas nicht klappt
- Die Seite scrollt beim Zeichnen: Lade die Seite neu. Im Zeichenfeld ist Scrollen eigentlich gesperrt.
- Striche kommen verzögert an: Schließe andere Tabs und Apps. Auf älteren Tablets hilft es, den Stromsparmodus auszuschalten.
- Der Stift zeichnet gar nicht: Prüfe, ob er verbunden und geladen ist, und probiere einen anderen Browser.
- Der Finger zeichnet ungewollt im Editor: Schalte „Nur mit Stift zeichnen“ ein.
Weitere Lösungen findest du unter Probleme lösen.
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