Handschrift in über 50 Sprachen

Welche Sprachen und Schriften GPTGenie unterstützt, und worauf du achten solltest

Deine Handschrift ist nicht auf das deutsche Alphabet beschränkt. Im Buchstaben-Raster wählst du oben rechts eine Sprache aus, danach zeigt GPTGenie genau die Zeichen an, die du dafür brauchst, sortiert nach Kleinbuchstaben, Großbuchstaben sowie Zahlen und Satzzeichen.

Unterstützte Schriften

SchriftSprachen (Auswahl)
Lateinische SchriftDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Ungarisch, Rumänisch, Kroatisch, Serbisch (Latein), Slowenisch, Bosnisch, Albanisch, Türkisch, Aserbaidschanisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Estnisch, Lettisch, Litauisch, Isländisch, Vietnamesisch und weitere
KyrillischRussisch, Ukrainisch, Belarussisch, Bulgarisch, Serbisch (Kyrillisch), Mazedonisch, Kasachisch, Mongolisch und weitere
GriechischGriechisch
Arabische SchriftArabisch, Persisch (Farsi), Urdu, von rechts nach links, mit allen Buchstabenformen
HebräischHebräisch, von rechts nach links, mit Endbuchstaben
Armenisch & GeorgischArmenisch, Georgisch
JapanischHiragana und Katakana

Buchstaben, die in mehreren Sprachen vorkommen, musst du nur einmal zeichnen. Wenn du zum Beispiel Deutsch und Französisch schreibst, kannst du nach dem deutschen Alphabet einfach noch é, è, à, ç und die anderen Akzentbuchstaben ergänzen.

Wie viele Zeichen du zeichnen musst

Wie lange das Einrichten dauert, hängt stark von der Sprache ab. Ziffern und Satzzeichen kommen bei allen dazu, wobei du für den Anfang nur die häufigsten brauchst: Punkt, Komma, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Bindestrich und Anführungszeichen.

SpracheKleinbuchstabenGroßbuchstabenBesonderheit
Englisch2626keine Sonderzeichen
Deutsch3029ä, ö, ü und ß, ein großes ẞ wird praktisch nie gebraucht
Französisch4242viele Akzente wie é, è, ê, ç
Polnisch3535ą, ę, ł, ż, ź und weitere
Russisch3333eigenes Alphabet
Griechisch3633Buchstaben mit Betonungszeichen, Schluss-Sigma ς
Hebräisch22keinedazu 5 Endbuchstaben
Arabisch40keinedie meisten Buchstaben in bis zu vier Formen
Japanisch81 Hiragana83 Katakanakeine Groß- und Kleinschreibung

Für Englisch bist du mit dem Fast Scan in zehn Minuten fertig. Für Arabisch mit allen Formen oder für Japanisch mit beiden Silbenschriften solltest du eher eine Stunde einplanen, gern verteilt auf mehrere Tage.

Zeichenübersicht mit Sprachauswahl und den Reitern a bis z, A bis Z, Ziffern und Sonstiges
Oben rechts wählst du die Sprache. Die Reiter darunter zeigen, welche Zeichen diese Sprache braucht und welche schon fertig sind.

Sonderzeichen und Akzente

Viele Sprachen nutzen Buchstaben mit Akzenten oder Häkchen, etwa é, ñ, č, ł oder ő. Zeichne sie als eigenes Zeichen, so sitzen Akzent und Buchstabe genau so, wie du sie schreibst. Im Raster siehst du jederzeit, welche Zeichen einer Sprache noch fehlen.

Arabisch, Persisch und Urdu

Die arabische Schrift läuft von rechts nach links, und die meisten Buchstaben verändern ihre Form je nach Position im Wort. GPTGenie berücksichtigt das:

  • Für jeden Buchstaben gibt es bis zu vier Formen: einzeln, am Wortanfang, in der Mitte und am Wortende. Beim Erstellen der PDF wählt GPTGenie automatisch die richtige Form.
  • Im Fast Scan kommen alle Formen eines Buchstabens direkt nacheinander, damit du sie einheitlich zeichnest.
  • Gelbe Markierungen an der Grundlinie zeigen, auf welcher Seite der Verbindungsstrich zum nächsten Buchstaben liegen soll. Zieh ihn bis zur Markierung, dann schließen die Buchstaben in der PDF aneinander an.
  • Die Verbindung von Lam und Alif (لا) ist als eigene Form enthalten.
  • Zahlen und lateinische Wörter innerhalb eines arabischen Satzes behalten ihre Leserichtung.
Tipp

Wenn du nur die Einzelformen zeichnest, verwendet GPTGenie sie ersatzweise auch in der Wortmitte. Das Ergebnis ist lesbar, wirkt aber weniger verbunden, für ein natürliches Schriftbild lohnt es sich, alle Formen zu zeichnen.

Hebräisch

Hebräisch wird ebenfalls von rechts nach links gesetzt. Die fünf Endbuchstaben (ך ם ן ף ץ) sind eigene Zeichen und haben im Raster einen eigenen Reiter.

Kyrillisch und Griechisch

Hier funktioniert alles wie im lateinischen Alphabet. Achte bei Buchstaben, die lateinischen ähneln (etwa а, е, о, р, с), trotzdem darauf, sie in der kyrillischen Sprache zu zeichnen, es sind technisch andere Zeichen.

Handschrift ist nicht gleich Druckschrift

In manchen Sprachen sieht die Schreibschrift deutlich anders aus als die gedruckten Buchstaben, die GPTGenie dir als Vorlage zeigt. Am stärksten ist das im Russischen, Beispiele dazu stehen weiter unten bei „Eine fremde Schrift von Hand lernen“.

Die Vorlage im Fast Scan ist nur eine Orientierung. Zeichne die Buchstaben so, wie du sie wirklich mit der Hand schreibst, dann sieht das Ergebnis nach dir aus und nicht nach einem Schulbuch.

Beim Griechischen gibt es zwei Formen des kleinen Sigma: σ in der Wortmitte und ς am Wortende. Auf griechischen Tastaturen hat das ς eine eigene Taste, und fast jedes zweite Wort endet darauf. Zeichne deshalb beide Formen, sonst fehlt am Ende vieler Wörter ein Buchstabe.

Eine fremde Schrift von Hand lernen

Wer eine Sprache mit eigenem Alphabet lernt, stößt schnell auf eine Überraschung: Die Buchstaben im Lehrbuch sehen anders aus als das, was Muttersprachler von Hand schreiben. Am deutlichsten ist das im Russischen. Die russische Schreibschrift weicht stark von der Druckschrift ab. Das kleine т wird von Hand oft wie ein lateinisches m geschrieben, das д bekommt eine Unterlänge und ähnelt einem g, das и sieht aus wie ein u. Wer nur die Druckbuchstaben kennt, kann eine handgeschriebene Nachricht kaum lesen.

Für das Zeichnen in GPTGenie heißt das: Entscheide dich bewusst, ob du die Druckform oder die Schreibschrift zeichnest, und bleib dabei. Eine Mischung wirkt schnell unbeholfen. Wer die Sprache noch lernt, ist mit der Druckform meistens besser bedient, weil Lehrkräfte und Mitschüler sie sicher lesen können.

Im Griechischen gibt es ähnliche Fallen. Das kleine ν (Ny) sieht aus wie ein lateinisches v, das ρ (Rho) wie ein p und das η (Eta) wie ein n mit langem rechten Bein. Beim Zeichnen lohnt es sich, diese Formen so zu schreiben, wie Griechen es tun, und nicht wie den ähnlichen lateinischen Buchstaben. Sonst liest man in der PDF später ein Wort falsch.

Deutsch als Fremdsprache

Auch umgekehrt gibt es Stolpersteine. Für viele, die Deutsch lernen, sind das ß und die Umlaute neu. Das ß hat von Hand eine eigene Form, die nicht wie ein großes B aussehen sollte, sonst liest man „StraBe“. Die Punkte auf ä, ö und ü schreibt man im Deutschen meist als zwei kleine Punkte oder als kurzen Strich, je nach Schrift. Und das große I und das kleine l sehen in vielen Handschriften gleich aus, was bei Wörtern wie „Igel“ oder „Insel“ am Satzanfang kaum stört, bei Abkürzungen aber schon.

Wer aus Frankreich kommt, kennt in der Schule ein eigenes Linienpapier, das nach seinem Erfinder Seyès heißt. Es hat ein Raster aus feinen Linien mit dickeren Hauptlinien und gibt die Höhe der Buchstaben sehr genau vor. Deutsche Hefte sind einfacher liniert. Wer seine Schrift in GPTGenie zeichnet, kann sich an der Grundlinie und der gestrichelten Mittellinie im Zeichenfeld orientieren, das funktioniert für beide Gewohnheiten.

Zahlen, Datum und Komma

Ein Detail, das bei mehrsprachigen Texten oft vergessen wird: Zahlen schreibt man in verschiedenen Ländern unterschiedlich. In Deutschland und vielen europäischen Ländern hat die 7 einen Querstrich und die 1 einen deutlichen Aufstrich, in den USA und Großbritannien meist nicht. Eine amerikanische 1 ohne Aufstrich kann in Deutschland wie ein senkrechter Strich wirken, eine deutsche 1 mit langem Aufstrich in den USA wie eine 7.

Dazu kommen Dezimalkomma und Datumsformat. „3,5“ heißt im Deutschen dreieinhalb, im Englischen schreibt man „3.5“. Der 4.10. ist in Deutschland der vierte Oktober, in den USA wäre 10/4 der vierte Oktober und 4/10 der zehnte April. Wer für Leser in einem anderen Land schreibt, sollte den Monat im Zweifel ausschreiben.

Mehrere Sprachen in einem Text

Wer zweisprachig schreibt, etwa Deutsch und Türkisch oder Deutsch und Russisch, wählt nacheinander beide Sprachen im Raster und zeichnet die fehlenden Zeichen dazu. Gemeinsame Buchstaben bleiben erhalten. Bei Russisch und Deutsch ist das wenig, weil die Alphabete getrennt sind. Bei Türkisch kommen zum deutschen Alphabet nur ç, ğ, ı, ş und das İ dazu, ö und ü hast du schon.

Wörter in lateinischer Schrift innerhalb eines arabischen oder hebräischen Satzes, zum Beispiel ein Markenname, werden in der richtigen Richtung gesetzt. Du musst dafür nichts einstellen.

Japanisch

GPTGenie unterstützt Hiragana und Katakana, dazu japanische Satzzeichen. Kanji sind wegen ihrer großen Anzahl nicht enthalten.

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Wähle sie im Buchstaben-Raster oben rechts und fang mit dem Fast Scan an.

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